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Geschichte

Es waren einmal zwei Jungs! ...beide kannten sich aus der Kirche und wollten ohne es vom andern zu wissen, ein paar eigene, fette Kleider drucken. Die Faszination war riesig und sie beschlossen, ein eigenes, kleines Label unter die Kollegen zu bringen. Beide merkten, dass man ein solches Projekt nicht einfach alleine durchführen kann. Eines Tages schlossen sie sich zusammen und sagten sich, dass sie gemeinsam viel mehr erreichen können als alleine! Ab und zu wurden T-Shirts gedruckt und an Freunde billig weitergegeben. Doch je länger je mehr merkten die beiden, dass viele andere Leute ausserhalb des Freundeskreises an ihrer Idee interessiert waren. So entschlossen sie sich - nach langem Abwägen der Vor- und Nachteile - im Jahr 2004 ein eigenes Label zu entwickeln. Viele Abklärungen wurden gemacht und zwei Jahre später war es soweit: blessed wurde erschaffen!

Die Nachfrage nach solchem Stuff wurde immer grösser und sie mussten gute Shirts in bester Qualität herstellen. Und endlich hatten sie eine eigene Siebdruckmaschine! Kleine Auflagen für interne Zwecke wurden auf der Siebdruckmaschine gemacht. Die Wege der zwei Gründer trennten sich aber dann bald. Einer der Gründer wollte lieber nur kleinere Auflagen selber machen. Damit sich blessed als rentable Kleidermarke weiterentwickeln konnte, musste die Herstellung ins Ausland verschoben werden. Simon Georg übernahm blessed als Geschäftsleiter, wurde weiterhin durch seinen Freundeskreis grosszügig unterstützt. Im Jahr 2006 war es soweit: Die erste offizielle Kollektion wurde in Indien unter Fairtrade-Verhältnissen hergestellt. Die Kleiderqualität verbesserte sich enorm. Von diesem Zeitpunkt an konnte dank hohen Qualitätskontrollen eine fehlerfreie Herstellung garantiert werden!

Im 2008 entschied dann Simon Georg seine Freizeit voll und ganz in blessed zu investieren. Er beendete seine Beachvolleykarriere trotz erstklassigen Leistungen wie dem Junioren Schweizermeistertitel und grossen Zukunftsaussichten. Dies war der Moment, als blessed so richtig durchstartete. Es wurde eine riesige Sommer 2009-Kollektion geplant, die Zusammenarbeit mit Max Havelaar wurde gestartet und im Mai 2009 wurde die blessed GmbH gegründet.

Heute werden die Kleider in modernen Produktionsbetrieben im Osten produziert. Baumwollprodukte kommen aus Indien und Pakistan, alle Lederwaren aus Pakistan, Sportartikel und technische Kleidung aus China und die Grossauflagen von Baumwollprodukten ab 500 Stück pro Style werden in Mauritius in einem FLO zertifizierten Betrieb unter Aufsicht der Mitarbeiter des Fairtrade Gütesiegels Max Havelaar produziert. Die blessed Brand Stores in Biel sowie Bern, sind die neusten Babys der Marke blessed. Mitten im Herz der Stadt Biel befindet sich seit dem 1. Mai 2010 nicht nur der Shop der Marke, sondern auch die Arbeitsplätze (Büro) der Mitarbeiter und Helfer, das gesammte Warenlager sowie eine Bar mit Lounge. Im Sommer 2011 wurde ein zweiter Brand Store in Bern eröffnet, welcher nach vier Jahren unteranderem aufgrund der Neuorientierung zu einem sehr professionellen Onlineshop wieder geschlossen wurde. Heute verkauft die Blessed GmbH der grösste Teil Ihrer Produkte über den eigenen Onlineshop.

Der bisherige Erfolg wurde nicht nur dank den vielen Events gepusht, auch das Internet (Facebook & Co.) und unsere riesige Fangemeinde hat stark dazu beigetragen.

Der Firmenslogan lautet „wear blessed to be a blessing!“ (zu deutsch: Trage „blessed“ um ein Segen für andere zu sein!). Die Idee dahinter ist, dass der Kunde mit dem Kauf eines blessed-Produktes nicht nur sich selber eine Freude bereitet, sondern damit auch für andere zum Segen wird. Die Kleider werden in der gesamten Produktionskette (vom Anbau bis zur Verarbeitung und Produktion) zu fairen Bedingungen hergestellt.

Zudem fliessen jeweils mindestens 10 Prozent des erwirtschafteten Unternehmensgewinns in soziale Entwicklungsprojekte in der Dritten Welt. Seit 2014 geht das Geld hauptsächlich an die Blessed Foundation, welche den Bau einer Schule in Bangladesch ermöglicht hat und für deren Weiterbetrieb und Ausbau sorgen soll. Investitionen in die Bildung der Kinder sind extrem wichtig, damit diese eine berufliche Perspektive erhalten und aus dem Teufelskreis der Armut ausbrechen können. Desweiteren spendet Blessed viele Kleider, an bedürftige Personen oder an Projekte in der dritten Welt.

Als Geschäftsleiter von blessed möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich unterstützen und einen Teil ihrer Freizeit in blessed investieren.
Simon Georg